Trainer:in für Sozialkompetenz 2026
Dreiteilige berufsbegleitende Fortbildung
Die Fortbildung zum/zur Sozialkompetenztrainer:in vermittelt die Grundlagen zur eigenständigen Durchführung eines Sozialkompetenztrainings.
Sie gliedert sich in Module aus Theorie und Praxis: Auf theoretischen Grundlagen aufbauend werden praktische Übungen und Spiele in Selbsterfahrung erprobt und erlernt. Teilnehmende sollten daher offen sein, mitdenken und sich auf Neues einlassen.
Die Herausforderungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen wachsen stetig, während knappe personelle Ressourcen die Entwicklung sinnvoller Angebote im Einrichtungsalltag erschweren. Unsere berufsbegleitende Fortbildung setzt genau hier an: Das Sozialkompetenztraining eröffnet Wege, das soziale Verhalten von Kindern und Jugendlichen zu fördern, ihnen alternative Denk- und Handlungsmuster anzubieten und individuelles wie gruppenbezogenes Wachstum zu ermöglichen.
Ein Sozialkompetenztraining verknüpft unterschiedliche pädagogische Handlungsfelder sinnvoll miteinander. Dafür braucht es geeignete Analysetools, um gruppeninterne Bedingungen sowie strukturelle Einflussfaktoren zu erfassen. Auch die eigene professionelle Haltung, individuelle Stärken und Schwächen sowie institutionelle Rahmenbedingungen prägen die Wahl von Formaten und Methoden. All dies wird in der Ausbildung erarbeitet und für die jeweiligen Arbeitsbereiche der Teilnehmenden nutzbar gemacht.
Ziele der Fortbildung
In den Kurseinheiten werden theoretische Hintergründe und Herangehensweisen vorgestellt sowie notwendige Haltungen, Methoden und Inhalte gemeinsam entwickelt und praxisnah eingeübt. Der Übertrag auf das persönliche Arbeitsfeld steht im Zentrum und wird durch Formate des kollegialen Austauschs unterstützt. So entwickeln die Teilnehmenden ein maßgeschneidertes Sozialkompetenztraining für ihre Praxis.
Inhalte der Fortbildung
Formale Grundlagen
- theoretische Hintergründe (Gefühle, „Meine Rolle und Haltung…“)
- pädagogische Grundlagen (Reflexionen, Zufriedenheitskreuz, Motivation, Perspektivenwechsel, Haltung zur Gruppe…)
- Gliederungs- und Strukturierungsansätze (verschiedene Formen der Analyse, Gruppenanalyse, Selbstanalyse…)
Individuelle Zusammenstellung und Training
- Zielerarbeitung
- Eigen- und Fremdwahrnehmung
- Haltungen
- methodische Grundlagen
- Methodenpraxis und -auswertung
- Regeln
- Konsequenzen
- Grenzen
Diese berufsbegleitende Fortbildung ist ein Grundlagenseminar. Nach Abschluss der Fortbildung sind die Teilnehmenden dazu in der Lage, selbstständig ein prozessorientiertes Training zu planen und zu geben. Spezifische Themen wie z.B. Mobbing, Soziale Medien oder Gewalt werden in anderen Seminaren vertieft und nicht schwerpunktmäßig in der Fortbildung behandelt.
Zielgruppe
(Sozial-)Pädagogische Fachkräfte aus den Arbeitsfeldern:
- Elementarbereich
- Schule/ schulunterstützende Maßnahmen
- offene oder verbandliche Jugendarbeit
- ambulante und (teil-)stationäre Jugendhilfe
- kinder- und jugendpsychiatrische Fachkräfte
Eine geeignete pädagogische Ausbildung und/oder Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Voraussetzung. Es wird die Bereitschaft zur Selbstevaluation vorausgesetzt.
Abschluss
Sie erhalten das Zertifikat "Sozialkompetenz-trainer/in" mit Angaben zu Inhalten und Umfang der Fortbildung (56 Unterrichtseinheiten).
Termine
- 24 .- 25.10.26 (09:30-16:30 Uhr)
- 21. - 22.11.26 (09:30-16:30 Uhr)
- 28. - 29.11.26 (09:30-16:30 Uhr)
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