Mediation und Konfliktmanagement

Berufsbegleitende Ausbildung zum/r Mediator/in

Unser 11. vom Bundesverband Mediation anerkannter Ausbildungskurs "Mediation und Konfliktmanagement" beginnt im Juli 2018. Wir haben die Struktur dieser Ausbildung für das Jahr 2018 angepasst, um die neuen Ausbildungsrichtlinien des BM und die Anforderungen des deutschen Mediationsgesetzes auch weiterhin sicher zu erfüllen.

Die 6-teilige Grundausbildung kann mit einer 2-teiligen Vertiefung vervollständigt werden. Buchen Sie jetzt gleich die ganze Ausbildung und sparen so bis zu 150 €.

 

 

Transkulturelle Mediation

Umgang mit der Vielfalt bei Konflikten im interkulturellen Kontext

Ihr/e Referent/in
Milan
Milan

Mediator und Ausbilder für Mediation BM, Gestalttherapeut, Konflikttrainer, Supervisor und Mediator in freier Praxis


Ihr/e Ansprechpartner
Klaus Scheuble
Klaus Scheuble

Diplompädagoge, Mediator und Ausbilder für Mediation BM. Schwerpunkte eigener Lehrtätigkeit: Teamentwicklung und soziale Kompetenz, Mediation und Konfliktmanagement, Aus- und Fortbildung von Jugendleiter/innen, Moderation von Gruppen, interkulturelle Kompetenz

scheuble@jugendbildung.org

07033 / 52 69-0


Veranstaltungsdaten
Kursbeginn:
19.04.2018, 18:00 Uhr

Kursende:
21.04.2018, 15:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Weil der Stadt

Basispreis:
450,00 €
ggf. zzgl. Unterkunft

Wenn unterschiedliche Werte und Orientierungssysteme gegeneinander prallen, birgt das besondere Risiken aber auch Chancen. Aus diesem Grund wird die transkulturelle Mediation zunehmend in Betracht gezogen, um keimende oder offene Konflikte zu bearbeiten.

Transkulturelle Mediation

Die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft nimmt zu. Dies hat zur Folge, dass in vielen Arbeits- und gesellschaftlichen Bereichen kulturelle Fragen von Bedeutung sind, unabhängig davon, ob sie der Auslöser des Konfliktes oder als Strategie in der Konflikteskalation von einer der Parteien benutzt wird.
Es gilt in der interkulturellen Gemeinwesen- und pädagogischen Mediation, kulturelle Fragen zu erkennen und angemessen zu berücksichtigen. Während die mediative Haltung unverändert bleibt, brauchen diese Konfliktszenarien den Einbezug eines erweiterten Werkzeugs für das Mediationsverfahren.
Es wird auch darum gehen, inwieweit Konflikte im Laufe der Eskalation kulturalisiert werden und inwieweit diese Hindernisse in der Bearbeitung genutzt werden können. Die Mediation kann auch bei eskalierten Konflikten, die Parteien unterstützen, einen "modus vivendi" zu finden.

Zielgruppe: Mediator/innen mit mindestens 80 Stunden Grundausbildung in Mediation oder Personen mit einer vergleichbaren Qualifikation

Inhalte

  • Der Begriff der Kultur und die Kulturdimensionen
  • Umgang mit eigenen und fremden Werten und Vorurteilen
  • Mediation als Prävention der Eskalation interkultureller Konflikte
  • Methodische Besonderheiten der Mediation im interkulturellen Kontext

Ziele
Die Teilnehmenden...

  • kennen die verschiedenen Kulturdimensionen,
  • sind sich ihrer Kultur bewusst, haben ein besseres Verständnis der eigenen Werte, Vorurteile und des eigenen Interpretationssystems,
  • sind in der Lage, Konfliktsituationen zu analysieren in Bezug auf ihre eventuell vorhandenen Kulturaspekte,
  • kennen die Besonderheiten der Mediation im interkulturellen Kontext und können mit passenden Methoden darauf reagieren

Arbeitsweisen

  • Theorie- und Methodeninputs
  • Analyse von Filmausschnitten
  • praktische Übungen und Reflexionen
  • Rollenspiele zum Praxistransfer

Dieses Seminar ist Bestandteil des Vertiefungskurses der Ausbildung "Mediation und Konfliktmanagement" 2017-2018, es ist jedoch offen für Teilnehmende, die sich speziell für dieses Thema interessieren.


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