Mediation und Konfliktmanagement

Berufsbegleitende Ausbildung zum/r Mediator/in

Unser 11. vom Bundesverband Mediation anerkannter Ausbildungskurs "Mediation und Konfliktmanagement" beginnt im Juli 2018. Wir haben die Struktur dieser Ausbildung für das Jahr 2018 angepasst, um die neuen Ausbildungsrichtlinien des BM und die Anforderungen des deutschen Mediationsgesetzes auch weiterhin sicher zu erfüllen.

Die 6-teilige Grundausbildung kann mit einer 2-teiligen Vertiefung vervollständigt werden. Buchen Sie jetzt gleich die ganze Ausbildung und sparen so bis zu 150 €.

 

 

Mediation im Gemeinwesen, in Gruppen und Mehrparteiensystemen

Ihr/e Referent/in
Milan
Milan

Mediator und Ausbilder für Mediation BM, Gestalttherapeut, Konflikttrainer, Supervisor und Mediator in freier Praxis


Ihr/e Ansprechpartner
Klaus Scheuble
Klaus Scheuble

Diplompädagoge, Mediator und Ausbilder für Mediation BM. Schwerpunkte eigener Lehrtätigkeit: Teamentwicklung und soziale Kompetenz, Mediation und Konfliktmanagement, Aus- und Fortbildung von Jugendleiter/innen, Moderation von Gruppen, interkulturelle Kompetenz

scheuble@jugendbildung.org

07033 / 52 69-0


Veranstaltungsdaten
Kursbeginn:
08.03.2018, 18:00 Uhr

Kursende:
10.03.2018, 15:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Weil der Stadt

Basispreis:
450,00 €
ggf. zzgl. Unterkunft

"Changing people - not just situations" (Gabrielle Gropman*) Während die Gemeinwesenmediation ein fester Bestandteil in vielen US-amerikanischen Städten und Gemeinden ist, entwickelt sie sich in Europa erst langsam, aber doch stetig. Oft sind es keine klassischen 1:1-Konflikte, sondern komplexere Situationen und Kontexte, mit denen wir hier konfrontiert sind.

Mediation im Gemeinwesen, in Gruppen und Mehrparteiensystemen

In der Mediation im Gemeinwesen, mit Gruppen oder anderen Mehrparteiensystemen kommen deshalb oft andere Methoden zur Anwendung als in den üblichen Mediationen zwischen zwei Konfliktparteien. Eine wesentliche Zielsetzung der Gemeinwesenmediation ist auch - durch die Bearbeitung der konkreten Konflikte - die Etablierung einer Kultur der konstruktiven Konfliktbearbeitung. Daher wird die gesellschaftspolitische Bedeutung der Mediation hier besonders deutlich.

In diesem Seminar werden ...

  • Beispiele der Gemeinwesen- und Gruppenmediation vorgestellt und auf dem Hintergrund des eigenen Praxiskontextes reflektiert,
  • die Besonderheiten von Auftragsgestaltung und Gestaltung des Kontraktes thematisiert,
  • spezifische Methoden, die in Gruppen- oder Mehrparteienmediation en zur Anwendung kommen, vorgestellt und eingeübt.

Zielgruppe: Mediator/innen mit mindestens 80 Stunden Grundausbildung in Mediation oder Personen mit einer vergleichbaren Qualifikation.

Ziele
die Teilnehmenden ...

  • kennen Beispiele von Nachbarschaftsmediationszentren und deren Arbeitsweisen,
  • kennen die Unterschiede zwischen privater und öffentlicher Konfliktregelung,
  • kennen Unterschiede zu den Mediationssettings in 1:1-Konflikten,
  • kennen Methoden, die in der Mediation mit Mehrparteiensystemen zur Anwendung kommen und können sie einsetzen,
  • fühlen sich sicher, auch in komplexeren Settings zu mediieren,
  • sind motiviert, sich an der Entwicklung der Mediation im Gemeinwesen zu engagieren.


Arbeitsweisen

  • Kurze Theorie- und Methodeninputs
  • Demonstrationen, praktische Übungen und Reflexion
  • Rollenspiele zum Praxistransfer

Dieses Seminar ist Bestandteil des Vertiefungskurses der Ausbildung "Mediation und Konfliktmanagement" 2017-2018, es ist jedoch offen für Teilnehmende, die sich speziell für dieses Thema interessieren.

*: langjährige Leiterin des Harvard Mediation Program an der Harvard Law School in Cambridge, USA


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