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Fachkraft für Gewaltprävention - Schwerpunkt: Menschen mit Fluchterfahrung

Zweiteilige berufsbegleitende Ausbildung

Diese Zusatzqualifizierung als Fachkraft für Gewaltprävention ermöglicht eine wertschätzende und verstehende Haltung, mit der unbedingten Konfrontation von abweichendem Verhalten. So ist die Grundlage für Integration und die Freude am Austausch von Erfahrungsschätzen möglich.

Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit grenzüberschreitenden, gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen hat sich zu einem Dauerthema für pädagogische Fachkräfte entwickelt. Auch die Arbeit mit Menschen aus einem fremden Kulturkreis, deren Denken und Handeln von einer existentiell bedrohlichen Fluchterfahrung geprägt ist sehr fordernd. Es bestehen zum Teil höchst unterschiedliche Ansichten über Männer- und Frauenrollen, sowie dem Einsatz von Gewalt im alltäglichen Erziehungs- und Beziehungskontext. Fachkräfte spüren dabei manchmal eine tiefe Verunsicherung oder Überforderung. Sie kommen in Konflikt mit dem Wunsch, Kindern/Jugendlichen und ihren Familien mit Verständnis für deren kulturellen Hintergrund zu begegnen, aber gleichzeitig die für uns geltenden Normen und Werte mit dem dazugehörigen erwünschten Verhalten einzufordern.

Das Coolness-Training auf der Basis gelebter Wertschätzung bietet einen Ansatz der Gewaltbearbeitung und Gewaltprävention. Gemeinsam werden wir die verschiedenen Methoden des Coolness-Trainings zu einem im Alltag praktikablen und erfolgreichen konfrontativen Arbeitsstil bündeln.

Der zweite Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf den Theorien zu Psychotraumatologie, Trauma-Pädagogik und Bindungsentwicklung unter traumatischen Bedingungen. Die praktische Arbeit mit Menschen mit traumatischen Erfahrungen rückt in den Fokus. Auch bietet der geschützte Rahmen der Fortbildungsgruppe die Gelegenheit, sich im gemeinsamen Austausch über eigene Ängste, Unsicherheiten und Vorurteile bewusst zu werden.

 
Zielgruppe: (Sozial-)Pädagogische Fachkräfte die mit Menschen mit Fluchterfahrung arbeiten.


Termine: Die Einheiten beginnen am ersten Tag jeweils um 9 Uhr und enden am dritten Tag gegen 13.30 Uhr.

Der Start der Ausbildung verschiebt sich vom Mai in den Oktober 2020!

  • Do 01.10. – Sa 03.10.20
  • Mi 11.11. – Fr 13.11.20

Lesen Sie auch die ausführliche Ausbildungsbeschreibung. Die Ausbildung als Fachkraft für Gewaltprävention kann auch als Einstieg für die 6-teilige Ausbildung zum/zur Anti-Gewalt-Trainer/in  dienen.

 

Achtung: Evtl. erfüllen Sie die Voraussetzungen zum Erhalt der "Bildungsprämie". Lassen Sie sich bei einer Beratungsstelle informieren. Die Landesakademie nimmt Prämiengutscheine entgegen.

Fachkraft für Gewaltprävention - Schwerpunkt: Menschen mit Fluchterfahrung

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In Kooperation mit
Kreisjugendring Esslingen
Ihr/e Referent/in
 Steimer
Miriam Steimer

Anti-Gewalt-Trainerin, Erzieherin, Sozialarbeiterin


Heidi Kaufmann Kaufmann
Heidi Kaufmann

Ausbildnerin für Gewaltfreie Kommunikation, Coach, Mediatorin, systemische Aufstellerin, Anti-Gewalt-Trainerin, Sozialpädagogin


Jürgen Berger Berger
Jürgen Berger

Anti-Gewalt- und Coolness-Trainer, 25 Jahre als Heimerzieher tätig, Spiel- und Theaterpädagoge, Konfrontative Pädagogik


Ihr/e Ansprechpartner/in
 Blomeier
Benjamin Blomeier

Akademiereferent

Bachelor Pädagogik und Sonderpädagogik
Master Soziale Arbeit
Zuständig für Gewaltfreie Kommunikation, Anti-Gewalt-Training und Fachkraft für Gewaltprävention
blomeier(at)jugendbildung.org
07033 / 52 69-0


Veranstaltungsdaten
Kursbeginn: 01.10.2020, 09:00 Uhr
Kursende: 13.11.2020, 13:30 Uhr
Veranstaltungsort:  Weil der Stadt
Basispreis: 800,00 €
zahlbar in 2 Raten (inkl. Unterlagen, Verpflegung; ggf. zzgl. Unterkunft)
zur Anmeldung