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Jugend im Internet
Pornografie und Gewalt, politisch Bedenkliches und rechtliche Stolpersteine, dazu noch diverse Abzocke- und Abo-Fallen - das Internet hält eine beinahe unüberschaubare Zahl an Gefahren für Kinder und Jugendliche bereit! Abschalten und/oder verbieten scheint daher der einzig richtige Rat zu sein, der vielen Eltern Hoffnung verspricht - aber geht das denn? Jugend ohne Medien? Sicher nicht! Daher dann doch die Schutz- oder Filtersoftware, die genau das verspricht, was man sich als besorgte Eltern - oder auch Pädagogen - wünscht?! Aus den eigenen Erfahrungen zu den div. SPAM-Schutz-Filtern wissen wir allerdings, dass diese Programme keinen allumfassenden Schutz bieten. Viele Zugangsanbieter bieten spezielle - gefilterte - Portale an, die aber alle nach dem Prinzip der "Suchbegriffe" arbeiten. Das bedeutet, dass sämtliche Seiten auf denen der Begriff "Sex" in geschriebener Form vorkommt, zensiert werden - z.B. auch die pro-familia Seite oder Nautikseiten mit dem Begriff "Sextant". Bilder und Grafiken allerdings werden von diesen Programmen nicht gescannt, mit dem Ergebnis, dass unkommentierte Bilderseiten anstandslos gezeigt werden. Und das bedeutet? Die beste Sicherheit für Kids im Netz bieten eben doch noch die Eltern und/oder Betreuer in der Freizeit. Sie sollten wissen, was ihre Kinder im Netz so treiben und mit ihnen auch darüber reden, was sie gelesen oder gesehen haben. Und sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen: "... nicht alles was möglich ist, ist auch erlaubt!"
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01.12.2008 |
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