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Ohne Jugendbildung ist kein Staat zu machen

Sind wir schon virtuell?

Nö. Noch immer spielt sich unser Leben im realen Dorf, in der Stadt, im vertrauten eigenen Land ab. Familie, Arbeitsplatz und Verein bieten den Rahmen für unsere persönliche Lebenssphäre. Dort fühlen wir uns gefragt und brauchen Kompetenz zur Lösung der Probleme, die sich um uns auftun.

Wie schlecht es einer Gesellschaft gehen kann, deren junge Menschen in ungünstigen Verhältnissen leben, hat sich - wieder einmal - herumgesprochen. Ebenso wie die Erkenntnis, dass ohne hinreichende Bildungsvoraussetzungen keine Chance auf wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Erfolg besteht. Zumal "die Jugend" in einer immer schneller alternden Gesellschaft immer mehr und besseres leisten soll.

Ohne Jugend ist also kein Staat zu machen. Und ohne Jugendbildung fehlen jungen Menschen die Voraussetzungen für ihr künftiges "Dabeisein" und "Mitmachen".

Was Jugendbildung ist?

Z.Bsp. die kompetente und interessierende Anstrengung pädagogischer Fachleute "zur Persönlichkeitsbildung von jungen Menschen beizutragen, die Mitwirkung an einem demokratischen Gemeinwesen anzuregen und entsprechende Handlungskompentenzen zu vermitteln" (Verbund der Jugendbildungsakademien Baden-Württemberg, 2007)

Wem das zu theoretisch oder zu feierlich klingt, schaue sich um in unseren Bildungsangeboten, bei denen wir uns eine Menge Mühe gegeben haben, das anzubieten, was im Jugendverband, in der Gruppe, im Verein gebraucht wird, um eine gute Jugendarbeit zu machen.

Informations-, Trainings- und Fortbildungsveranstaltungen, die aber auch jeder Einzelnen und Jedem Einzelnen das persönliche Fortkommen erleichtern, und, siehe unsere berufsbegleitenden Angebote, auch für die berufliche Laufbahn nützlich sein können.

Übrigens. Es soll sogar Spaß machen, auf ein Seminar zu gehen. Dem einen schmeckt da das Essen, der anderen gefallen die Leute. Mal wird sogar getanzt, immer viel geredet, einige können das Singen nicht lassen und wieder andere ziehen naturverbunden zu Wanderungen aus. Experten reden hier vom sog. "Spaßfaktor". Und der soll in Weil der Stadt gar nicht so niedrig sein.




21.06.2010